Wanderung zum Hochgründeck mit “Action-Einlage”

Vergangenen  Dienstag war wieder einmal Wandertag angesagt und unsere Gäste und ich packten unseren Wanderrucksack und los ging`s!
Das Hochgründeck war das Ziel und das Wetter, anfangs zwar etwas durchwachsen spielte auch mit!
Mit zunehmender Sonne stieg auch die Stimmung. Über Stock und Stein, durch Wiesen und Wälder ging es stets bergauf Richtung Gipfel. Der erwartete uns nach gut 2 Stunden Gehzeit mit herrlichem Rundblick und lustig im Wind flatternden Gebetsfahnen.

Am Heinrich Kiener Haus, der Hütte am Hochgründeck wurde dann Rast gemacht. Bei Würstelsuppe und einem „grspritzten Obi“ lässt es sich wohl am besten erholen, so die Meinung der gesamten Truppe. Ein weiterer Höhepunkt der Wanderung ist die „Vinzenzkapelle“. Direkt oberhalb der Hütte bietet diese Kapelle, ausgerichtet nach allen Himmelsrichtungen, einen kraftspendeten Ort, bevor es dann wieder zurück ins Tal geht.

Mit neuem Elan ging´s wenig später dann wieder bergab. Schön gemütlich und mit einigen Pausen. Eine dieser Pausen davon war sehr ertragreich:

Schwammerlduft lag in der Luft! Es dauerte auch nicht lange und ich konnte die schönen „Schammerlplätze“ oberhalb des Weges ausmachen. Da kann man natürlich nicht vorbeigehen ;-) Um unseren Gästen am Abend frische Schwammerl servieren zu können, kraxelte ich steil hinauf. Vollbepackt mit herrlichen Steinpilzen trat ich den Rückweg an. Meine Wandertruppe freute sich am Weg schon über meine Rückkehr – oder über meine Ausbeute ? ;-) Mit einem  letzten Sprung nahm ich die letzte Steilstufe nach unten.  Unglücklicherweise war meine Landung dank eines Astes nicht sehr elegant und so landete ich mit einem „Köpfler“ im Dreck -direkt vor den Füßen meiner verdutzten Wanderfreunde.
Großes Gelächter auf Seiten der Gäste war da natürlich vorprogrammiert – dass nennen wir im Tirolerhof „Gästeanimation der besonderen Art;-)

Gottseidank konnte ich die Pilze größtenteils retten. Die gab es dann am Abends zum Menü – sehr lecker!

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